Freitag, 10. Mai 2019

Maun Moremi Wildreservat im Okawango Delta und Fahrt zur Nata Lodge

Gestern hiess es früh aufstehen. Um 5.30 Uhr starteten Roman und ich zur Safari ins Moremi Wildreservat. Ruth und HR mussten leider passen, da es HR wirklich nicht gut ging. Die Rache des Zulu Häuptlings hatte zugeschlagen. Nach einer zweistündigen, kalten, windigen und holperigen Fahrt im offenen Fahrzeug begann die Pirsch. Unser Guide gab alles, damit wir soviele Tiere wie möglich sahen und erfreute sich auch dementsprechend ab unseren leuchtenden Augen. Die hatten wir vor allem nach den Geparden, die vollgefressen im Schatten sassen, nachdem sie zu dritt ein Impala verdrückt hatten, dessen Überreste uns die Geier anzeigten. Ein weiteres  Highlight war die Löwenfamilie, auf die wir nur aufmerksam wurden, weil wir ein Wildschwein beobachteten. Plötzlich rannte es davon... gefolgt von einer Löwin. Um die Mittagszeit errichtete unser Guide unter einem riesigen Baum ein kleines Lager, wo wir unseren wohlverdienten Lunch verdrückten. Es wurde immer heisser und dementsprechend die Tiere seltener. Im Okawango Delta ist die Dürre überall sichtbar, das Wasser ist nur spärlich vorhanden und es wird immer trockener. 
Heute führte uns der Weg, oder besser gesagt eine mit Schlaglöchern übersähte Strasse nach Nata. In der Nata Lodge bezogen wir zwei Chalets mit Aussendusche und freistehender Badewanne. Jetzt freuen wir uns auf ein hoffentlich gutes Nachtesssen. 
Dem Patienten (HR) ging es heute schon besser, nach dem sich Dr. med. Misha Kruck vom Spital der Okavango Air Rescue Organisation intensiv um ihn gekümmert hatten. 
 





















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen