Freitag, 24. Mai 2019

Waterberg Plateau Park (letzter Eintrag)

Wir verliessen die Region um den Etosha Park Richtung Süden in die Gegend um den Waterberg Plateau Park. Der Waterberg war einst Siedlungsgebiet des Herero Volks. Im Jahr 1904 wurden die Hereros hier von den Deutschen Kolonialtruppen eingekesselt und vernichtend geschlagen. Nur wenigen Hereros gelang die Flucht nach Botswana. Hier bezogen wir in der Waterberg Guest Farm unser modernes Bush Bungalow mit allem Konfort und toller Aussicht. Am folgenden Tag machten Ruth und ich uns auf, auf eine Wanderung zum Kleinen Waterberg, wo die Frischwasserquelle für die Guest Farm entspringt. Der Aufstieg war mühsam, steil und steinig. Zwei Hunde der Farm begleiteten uns (freiwillig) hoch zum Berg. 
Am Nachmittag besichtigten wir den Cheetah Conservation Fund, eine Organisation zum Schutz der Geparden Population in Namibia. Dort wird versucht Antworten darauf zu geben und zeigt auf, welche Wege beschritten werden sollten um die Zukunft der weltweit grössten Geparden Population auf Farmland zu sichern. Zurück zur Guest Farm ging es durch die „kleine Serengeti“ wo wir viele Tiere bei Sonnenuntergang beobachten konnten.

Dies ist der letzte Eintrag in diesem Blog, am Samstag 25. Mai 2019 treten wir unsere Heimreise nach Zürich an. 























Bye bye Windhoek Namibia Afrika





Mittwoch, 22. Mai 2019

Etosha Nationalpark

Die letzen zwei Tage waren wir viel unterwegs auf den Schotterstrassen des Etosha Nationalpark, einem der bedeutesten Naturschutzgebiete Afrikas. Dieser Nationalpark hat die unglaubliche Fläche von über 22‘000 km2 und ist halb so gross wie die Schweiz. Zentral im Park ist die sogenannte Etosha Lehmpfanne die sich über 120 km Länge und 55 km Breite erstreckt in der es für uns kein sichtbares Leben gab, wie z.B. irgendwelche Pflanzen oder Tiere. Wie ein riesiges Meer aus Lehm und Sand. Der südliche Teil des Parks jedoch ist dicht bewachsen und bietet einen geschützten Lebensraum für eine Vielzahl von Wildtieren wie Elefanten, Nashörnern, Löwen, Leoparden, Giraffen und verschiedenste Antilopen. 
Zur Zeit herrscht für die Tiere jedoch viel Not im Park, da es viel zu wenig geregnet hat und daher praktisch keine Nahrung für die Pflanzenfresser existiert. Für Tiere trinkbares Wasser sei nicht das Problem, es ist die Pflanzennahrung die fehlt und die Tiere schwächt. Aus diesem Grund waren viele Tiere für uns gar nicht sichtbar, weil sie sich weit verteilt haben im Park. Dort wo keine Strassen für uns existieren. Nichts desto trotz, haben wir einiges an Tieren beobachten können, wir mussten aber weite Wege fahren.


























Montag, 20. Mai 2019

Von Divundu nach Rundu direkt an der Grenze zu Angola

Die nächste Etappe nach Rundu in die wunderschöne Hakusembe River Lodge direkt an der angolanischen Grenze verlief problemlos. Kurz vor der Lodge wurden wir Zeuge einer schönen lokalen Hochzeit, die Hochzeitsgesellschaft trafen wir dann wieder auf dem Okavango River, anlässlich einer Sundowner Bootsfahrt die wir gebucht hatten. Die abgebildeten Holzboote heissen hier Mokoro und dienen den Einheimischen zum Personen- und Warentransport. Es ist aber eine ziemlich wacklige Angelegenheit und Touristen wird immer eine Schwimmweste verpasst. Wir verzichteten auf das Vergnügen, man kennt ja die Tiere hier im Wasser und mit denen will man keine Bekanntschaft machen. 
Ein perfekter Sonnenuntergang am Okavango mit einem kühlen Bier, Glas mit Wein oder Schaumwein rundete den Tag ab. Leider konnten wir nur eine Nacht hier verbringen, am folgenden Tag ging es weiter in Richtung Etosha Park.



























Samstag, 18. Mai 2019

Von Kongola nach Divundu Mahango Wildpark im östlichen Caprivi Streifen

Der Weg führte uns weiter nach Westen in die Ortschaft Divundu und dort in die Mahangu Safari Lodge. Am Eingang stand „Wir sind Deutsch“ und so wurden wir auch von Thorsten dem Manager begrüsst. Die etwas einfachere Lodge liegt dafür wunderbar am Okavango River und hat das Frühstück auf einem voll ausgerüsteten Boot auf dem Fluss serviert. Von der Terrasse aus sah man direkt über den Fluss in einen Nationalpark und wir konnten den Tieren beim Futtern und Trinken zuschauen. Bemerkenswert war auch die Deutsche Küche mit Schweinsfilet an einem und Hackbraten am anderen Abendessen. 
Am Nachmittag fuhren wir mit unseren eigenen Autos in den nahegelegenen Mahango Wildpark und machten uns auf die Suche nach hier wildlebenden Tieren wie Elefanten, Zebras, Gazellen und vieles mehr. An einem Wasserloch konnten wir eine ganze Herde Elefanten beobachten, die sich dort versammelt hatte. Natürlich mit dem gebotenen Abstand, da die Herde jeden unseren Schritte ganz genau beobachtete. Und wer will schon Ärger mit einer Elefantenherde. 

























    

Donnerstag, 16. Mai 2019

Victoria Falls nach Kongola im östlichen Caprivi Streifen Namibia

Nach den Victoria Falls ging es wieder retour nach Kasane in Botswana und dann weiter über die namibische Grenze nach Kongola. Dort erwartete uns die wunderbar gelegene und luxuriöse Namushasha River Lodge, direkt am Kwando-Fluss. Auf der Restaurant Terrasse konnte man direkt am Fluss bei einem kühlen Drink dem tiefen Grunzen der Flusspferde lauschen, einmalig schön! 
Am Vormittag buchten wir einen Game Drive (Pirschfahrt) im angrenzenden Nationalpark und erlebten tolle Begegnungen mit den Wildtieren. Gegen Abend war eine Bootsfahrt im Fluss und in den Sümpfen angesagt. Alle teilnehmenden Frauen wurden mit einem taditionellen Kranz aus Seerosen geschmückt, den unser Bootsführer Aldrin aus den zahlreich vorhanden Pflanzen gebastelt hatte, nach lokaler Tradition. Die Lodge, sowie die Umgebung hat uns ganz speziell gut gefallen. Sie liegt malerisch unter den Kronen mächtiger Bäume und bietet eine ideale Mischung aus rustikalem Afrika und dem Konfort einer Lodge.