Die letzen zwei Tage waren wir viel unterwegs auf den Schotterstrassen des Etosha Nationalpark, einem der bedeutesten Naturschutzgebiete Afrikas. Dieser Nationalpark hat die unglaubliche Fläche von über 22‘000 km2 und ist halb so gross wie die Schweiz. Zentral im Park ist die sogenannte Etosha Lehmpfanne die sich über 120 km Länge und 55 km Breite erstreckt in der es für uns kein sichtbares Leben gab, wie z.B. irgendwelche Pflanzen oder Tiere. Wie ein riesiges Meer aus Lehm und Sand. Der südliche Teil des Parks jedoch ist dicht bewachsen und bietet einen geschützten Lebensraum für eine Vielzahl von Wildtieren wie Elefanten, Nashörnern, Löwen, Leoparden, Giraffen und verschiedenste Antilopen.
Zur Zeit herrscht für die Tiere jedoch viel Not im Park, da es viel zu wenig geregnet hat und daher praktisch keine Nahrung für die Pflanzenfresser existiert. Für Tiere trinkbares Wasser sei nicht das Problem, es ist die Pflanzennahrung die fehlt und die Tiere schwächt. Aus diesem Grund waren viele Tiere für uns gar nicht sichtbar, weil sie sich weit verteilt haben im Park. Dort wo keine Strassen für uns existieren. Nichts desto trotz, haben wir einiges an Tieren beobachten können, wir mussten aber weite Wege fahren.